Stadtwald

Durch die Stadtrechtsverleihung 1298, durch den pommerschen Herzog Bogislaw IV wurde Usedom mit umfangreichen Landbesitzungen um die Stadt herum bedacht.

Der städtische Wald durchlebte die Geschichte im Guten und in weniger Guten mit.

Von 1949 bis 1992 wurde der städtische Wald rechtlich wie staatlicher Besitz behandelt. Danach wurde die Stadt Usedom wieder in alte Rechte eingesetzt.

 

945 ha umfasst der heutige Waldbesitz der Stadt Usedom, der zu 80% aus Nadelholz besteht.

 

Der Erhalt und die Pflege des Waldes erfolgt nach ökologischen Gesichtspunkten. Der städtische Wald ist ein Rückzugsgebiet vieler seltener Tierarten und es sind eine Vielfalt von Pflanzenarten zu finden. Der Uhu und seltene Fledermausarten haben hier ein Zuhause gefunden. Auch findet man Brutgebiete des Seeadler und des Kranichs.

 

Der städtische Wald ist ein Naherholungsraum für die Bürger. (Spazieren, Wandern, Radeln, Rasten)

 

Bei der Durchforstung des Stadtwaldes fällt jährlich Brennholz an, das u.a. als Kaminholz verkauft wird. Möchten Bürger Kaminholz erwerben oder ihr Holz im Wald selbst schlagen, setzen sich mit dem Stadtförster in Verbindung. Er informiert auch über Liefermöglichkeiten und Preise. 

(Holz selbst schlagen können nur Interessenten, die den Nachweis über die Teilnahme an einem Motorsägenkurs vorlegen können.)

 

 

Stadtforst Usedom

Förster Dirk Nass

Telefon (038372) 71099

Mobil (0171) 2778913

Fax (038372) 75075